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Paula Kirner gewinnt erneut die DLM
Lukas Buller holt bei den Herren Silber

Die Erfolgsserie der Hessinnen hat ein weiteres Kapitel. Nachdem im letzten Jahr Paula Kirner, Marie Coors und Laura Fünfstück alle drei Titel bei den Deutschen Meisterschaften einsammelten, verteidigte Paula Kirner (Kiawah) nun ihren bei den Deutschen Lochspielmeisterschaften (DLM).

Paula Kirner
Im letzten Jahr war die junge Nationalspielerin noch völlig überraschend an gleicher Stelle Deutsche Meisterin geworden, doch in diesem Jahr zählt sie bereits zum Favoritenkreis. Bereits zum 9. Mal wurde die DLM mit 32 Herren und 32 Damen in Frankfurt ausgetragen. Donnerstag und Freitag musste man die Gruppenphase überstehen, wobei nur die 8 Gruppensieger anschließend in die Medaillenrunde einzogen.

Mit 3 Siegen ging Paula souverän als Siegerin aus ihrer Gruppe hervor. Die ersten beiden Matches waren zwar nicht ihr bestes Golf, doch sie verstand es immer wieder zurück zu kommen und in den entscheidenden Momenten gute Schläge zu spielen. Die 16jährige steigerte sich immer mehr und gewann auch ihr drittes Gruppenspiel. Das Viertelfinale holte sich die Nationalspielerin sicher mit 3&2 gegen Zolg. Mit einem wahren Birdie-Feuerwerk drehte Paula ein frühes 1 down im Halbfinale gegen Kasperek (Hubbelrath) in eine 3 auf Führung nach 8 gespielten Löchern. Doch Kasperek gab nie auf und nutzte einen Fehler von Paula auf der 17 um das Spiel doch noch auf die letzte Bahn zu bringen. An diesem Loch blieb Paula nervenstark, versenkte aus 1,20 Metern zum Par und Einzug in das Finale.
Die Gegnerin dort hieß Celina Sattelkau (St. Leon Rot). Die Löcher 2 und 5 gingen an Paula, jedoch musste sie gleich wieder die 6 verloren geben. Auf Loch 11 vergab die Titelverteidigerin die Birdie-Chance aus etwas mehr als 2 Metern, dafür verwandelte sie auf der 12 nach einem Monster-Drive und einem Pitch an die Fahne die Chance aus 1,5 Meter zum 2auf. Auf Loch 14 hatte sie die erneute Chance auf das Birdie, musste aber den Putt gar nicht mehr machen, da Sattelkau mit Bogey das Loch abschenkte. Der Endspurt von Paula war furios, denn auf der 15 holte sie sich nach zwei prima Schlägen eine Eagle-Chance. Der Eagle-Putt fiel zwar nicht, aber mit einem erneuten Birdie hatte sie das Finale mit 4&3 deutlich für sich entschieden und damit den Titel aus dem Vorjahr verteidigt.

Mit Lukas Buller, Ben Bradley (beide Frankfurt) sowie Patrick Schmücking (Wiesbaden) hatte der DGV gleich 3 Hessen in eine Gruppe gelost. Für Lukas begann die DLM alles andere als gut. Gegen seinen stark aufspielenden Freund und Nationalmannschaftskollegen Patrick Schmücking hatte er mit 3&2 das Nachsehen.


Lukas Buller
Er erholte sich jedoch gut von der Niederlage und gewann gegen Felix Kramer 3&1. Somit ging es gegen den am ersten Tag furios aufspielenden Ben Bradley, der Kramer und Schmücking mit jeweils 6&5 wegfegte, um den Gruppensieg. Buller erwischte einen starken Tag und zog mit einem 3&2-Sieg gegen seinen Frankfurter Teamkameraden in das Viertelfinale ein.
Eine bärenstarke Vorrunde lieferte Ludwig Schäfer (Neuhof) ab. Er gewann alle seine 3 Vorrunden-Spiele deutlich und stand zog somit ebenfalls in die Runde der besten 8 Spieler ein.
Die beiden Hessen standen sich dann auch im Viertelfinale gegenüber. Es wurde eine spannende Partie mit ständigen Führungswechseln. Lukas erarbeitet sich an der 17 eine 1auf-Führung, die er an der 18 auch nicht mehr abgab. Für den Jugend-Nationalspieler bedeutete das den Einzug ins Halbfinale, für Ludwig Schäfer wurde es am Ende Platz 8.
Lukas traf im Halbfinale auf T. Vahlenkamp (Stolper Heide), der bis dahin mit 4 Siegen einen starken Auftritt hingelegt hatte. Doch auf den ersten 8 Löchern war der Frankfurter "on fire". Ohne Fehlschlag und mit Birdie um Birdie zog er auf 4auf davon. Aber Vahlenkamp reagierte seinerseits Birdies und brachte das Match noch bis zur 18. Bahn. Lukas blieb cool, spielte das Par und gewann mit 1auf.
Der Finalgegner hieß Nick Bachem (Marienburg). Ziemlich schnell musste der junge Frankfurter einem 2 down hinterherlaufen. Obwohl Lukas nochmals auf 1 down verkürzte, war an diesem Tag gegen einen entfesselten Bachem mit 7 Birdies auf 15 Löchern nichts zu machen. So wurde es für Lukas Buller die Silber-Medaille - eine sehr starke Leistung, die auf noch mehr in diesem Jahr hoffen lässt.

Ein tolles Turnier legte auch Isabelle Schlick (Frankfurt) hin. Die 15jährige HGV-Kaderspielerin kam erst aufgrund von Absagen als Nachrückerin in das Teilnehmerfeld und war mit einem Handicap von 4,4 in dem erlesenen Feld von Plus-Handicapern krasser Außenseiter. In der „Frankfurter“ Vorrunden-Gruppe legte sie mit Siegen gegen ihre Club-Kameradinnen Catharina Graf und Clara Scherm einen beeindruckenden Start hin. Im Gruppenfinale um den Einzug in die Medaillenrunde war Maike Schlender die Gegnerin, Hamburger GC und Handicap +1,9. Die junge Frankfurterin mit den langen Drives zeigte ein beherztes Spiel und war an Loch 17 mit einem Birdie drauf und dran der großen Favoritin ein Bein zu stellen. Doch Schlender - gewann am Ende Bronze - konterte mit einem eigenen Birdie und gewann die Partie knapp mit 1 auf. Isabelle wurde in diesem klasse Feld am Ende 12., eine beachtliche Leistung.

Jacqueline Klemm (Hof Hausen) war in ihrer Gruppenphase grandios unterwegs. Zwei Siege und ein all square reichten etwas unglücklich nur zum 2. Platz in der Tabelle. Für sie wurde es schließlich Platz 15.

Ben Bradley, der so verheißungsvoll in das Turnier gestartet war, musste sich am Ende ebenso mit Platz 15 zufrieden geben. Thibault Junak (Main-Taunus), der mit zwei Siegen in der Vorrunde Platz 2 belegte, holte sich am Ende Platz 12.

News vom 29.04.2018

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  • 10.02. in Zimmern
  • 16.02. in Fulda
  • 23.02. in Kiawah


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