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Hessenmeisterschaften 2018

in Hof Hausen (07. - 08.07.2018) / Par 72

Marie Coors und Marc vom Hagen siegen bei den Hessenmeisterschaften

Marie Coors
Im Golfclub Hof Hausen hatten die Teilnehmer der Hessenmeisterschaften der Damen und Herren am Wochenende eine wahre Hitzeschlacht zu absolvieren. Der Platz präsentierte sich in einem prima Zustand, so dass für tiefe Scores alles bereitet war.

Bei den Damen setzte dies Marie Coors (Frankfurt) auch bestens um. Von Beginn an lag die Frankfurterin, die im letzten Jahr neben dem Sieg bei der IAM auch reichlich Titel in den USA sammelte, in Führung. Am Samstag legte sie eine 68 vor und nur die Lokalmatadorin Jaqueline Klemm (Hof Hausen) konnte ihr mit einer Par-Runde folgen. Doch Jaqueline musste am Sonntagmorgen nach einer 80 alle Titelträume begraben. Stattdessen kam Bérénice Bronner auf. Nachdem Marie die zweite Runde mit Par absolvierte, verkürzte Bérénice ihren Rückstand nach einer 75 am Samstag mit einer 71 auf 6 Schläge. Doch die erfahrene Coors ließ in der letzten Runde mit einer 70 keine Zweifel aufkommen. Damit holte sich Marie nach 2015 und 2016 ihren dritten Hessenmeister-Titel.
Vize-Meisterin wurde Hellen Kreuzer (Kiawah). Nach Runden von 73 und 76 konnte sie eine starke 71 nachlegen. Damit überholte sie die im Leader-Flight spielende Titelverteidigerin Johanna Grumann (Hanau) und Bérénice Bronner. Einen großen Sprung nach vorne machte noch Jaqueline Klemm. Sie beendete das Turnier mit einer 70 und sicherte sich damit noch die Bronze-Medaille vor der schlaggleichen Grumann.

Helen Kreuzer, Marie Coors, Jaqueline Klemm

Marc vom Hagen
Bei den Herren sah es zunächst so aus, als würden die Favoriten die Sache unter sich ausmachen. Die beiden handicapbesten Spieler Thibault Junak (Main-Taunus) und Mark Gardiner (Rhein Main) gingen im Leader-Flight mit Nico Eppert auf die Runde. Thibault hatte eine 69 vorgelegt und mit einer 71 die Führung behauptet. Der aus den USA stammende Gardiner hatte zwar am Samstag eine 77 notieren müssen, rückte dies aber mit einem fantastischen Platzrekord von 64 wieder gerade. Er hatte sämtliche Grüns in Regulation getroffen und 8 Birdies auf die Scorekarte gebracht. Während Junak mit einem bitteren Start in die dritte Runde bereits hoffnungslos den Anschluss verlor, übernahm Gardiner mit drei Birdies auf den ersten 5 Löchern die Führung. Doch auch der US-Amerikaner musste nach eine Doppelbogey an der 6 und einem Tripplebogey an der 12 seine Hoffnungen ebenfalls begraben. Es kam die Zeit der Spieler aus den anderen Flights. So schob sich Gregor Weck (Frankfurt), der nach zwei 73er-Runden auf den letzten 18 Löchern mit 6 Birdies richtig aufdrehte, bis auf Platz 3 vor. Wenn ihm nicht an Loch 10 ein Doppelpar unterlaufen wäre, hätte er vielleicht sogar noch mehr als die Bronze-Medaille in Empfang nehmen dürfen. Bei Philipp-Noah Nazet (Neuhof) wanderten in der letzten Runde sogar 7 Birdies auf die Scorekarte, allerdings auch drei Bogeys. Zuvor waren es Runden von 74 und 73 womit er das Turnier mit -1 abschloss und Silber in Empfang nehmen durfte. Oben stand am Ende ziemlich überraschend Marc vom Hagen (Bad Nauheim). Er hatte nach einer 73 am Samstag die Vormittags-Runde nach einem starken Birdie-Eagle-Par-Finish mit 71 beendet. Nach dem Missgeschick von Gardiner auf der 12 übernahm der Bad Nauheimer mit -4 nach 13 Löchern die alleinige Führung. Mit sehr solidem Golf hielt er dieses Ergebnis bis zum Schluss, womit er mit 3 Schlägen Vorsprung gewinnen konnte. Für vom Hagen war es nach 1993 und 1997 der 3. Titel bei den Hessenmeisterschaften - was bei den Herren bisher nur Hans Lampert, Uli Zilg, Mark Johnson und Max Kramer ebenfalls schafften.

Gregor Weck, MArc vom Hagen Philipp-Noah Nazet

Im Rahmen der Hessenmeisterschaften wird traditionell auch der Hessenpokal ausgespielt. Hier treten vier Spieler aus einem Club an, wobei die drei besten Ergebnisse der Samstag-Runde gewertet werden. Den Sieg holte sich das Frankfurter-Quartett mit Marie Coors, Bérénice Bronner, Gregor Weck und Daniel Tack. Platz 2 ging an die Hausherren mit Jaqueline Klemm, Fiona Schmidt, Merlin Oh und Nikolaj Strätz.

Team Frankfurt und Team Hof Hausen

Mark Gardiner spielte Platzrekord

News vom 08.07.2018


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