AK18, AK16, AK14, AK12
19. – 20.06.2026 in Kronberg und Friedberg
Serienmeister: Moritz Küls holt 7. Titel, Isabel Morato Brede den 6. Titel
Die Hessischen Jugendmeisterschaften wurden in diesem Jahr für die Jungen der AK18, 16 und 14 in Kronberg ausgetragen, die der Mädchen sowie der Jungen AK12 in Friedberg. Beide Austragungsorte präsentierten sich in guten Zustand, vor allem rund um die Grüns und auf ihnen. Am Ende gingen fünf der acht Titel an Spieler aus Neuhof, zwei nach Frankfurt und einer nach Kassel.
Jungen AK18: Es ist in der Historie Hessens einmalig, dass ein Spieler über die Jahre derart dominiert hat: Moritz Küls (Neuhof) holt am Ende seiner Jugendzeit den sechsten Titel bei den Hessischen Jugendmeisterschaften in Folge und den siebten insgesamt. Vor wenigen Wochen war Küls Deutscher Meister bei den Herren geworden und ging dementsprechend als klarer Favorit ins Turnier auf seinem ehemaligen Heimatplatz. Dieser Rolle wurde der Neuhöfer dann auch gerecht. Von Anfang an setzte er sich an die Spitze des Feldes und schien es nach belieben zu kontrollieren. Eigene Fehler beantwortete er postwendend mit Birdies, so dass er sich schließlich mit Runden von 68, 70 und 67 (bei Par 68) und einem deutlichen Vorsprung von 12 Schlägen den erneuten hessischen Jugendtitel sicherte. Für ihn war es der 6. Titel bie hessischen Jugendmeisterschaften in Folge und innerhalb von 8 Jahren der 7. Erfolg – allerdings auch sein letzter, da es seine letzte Saison als Jugendlicher war. Samuel Seegert (Neuhof) hatte seine Chance bereits auf der ersten Runde mit einer 80 eingebüßt. Doch er kam mit einer71 und der besten Runde des Turniers, einer 66, ganz stark zurück und schob sich noch auf Platz 2 vor. Die Bronze-Medaille sicherte sich Elias Rehling (Hof Hausen). Er hatte mit einer guten 70 begonnen und mit einer 75 dann etwas an Boden verloren. Mit der finalen 73 sicherte er sich dann aber den 3. Platz.

Jungen AK16: Nach zwei Runden schien es so zu kommen, wie es die meisten wohl vermutet hatten. Der Deutsche Meister der AK16, Leonard Bartsch (Frankfurt) führte nach zwei blitzsauberen Runden von 68 und 69. Aber die Führung war nur knapp, denn Levi Schmidt (Neuhof) lag nach 68 und 71 nur zwei Schläge zurück und auch Luis Kuhfuss (Frankfurt) war nach 68 und 72 noch nah dran. Nach 9 Löchern der finale Runde hatte Bartsch seinen Konkurrenten noch zwei weitere Schläge abgenommen. Doch die Führung war bald dahin. Während Schmidt und Kuhfuss sieben Pars in Folge spielten, verlor Bartsch in dieser Zeit sieben Schläge. Damit war Schmidt einen vor Kuhfuss und drei vor Bartsch. Die Entscheidung fiel dann auf Loch 17, als Schmidt ein Birdie notierte und Kuhfuss ein Doppelbogey hinnehmen musste. Am Ende spielte Levi Schmidt eine 71 und krönte eine starke Saison mit seinem ersten Titel bei einer hessischen Jugend-Meisterschaft. Bartsch (76) und Kuhfuss (73) kamen schlaggleich ins Clubhaus und gewannen so beide die Silber-Medaille.

Jungen AK14: Philipp Heider (Neuhof) holte sich den Titel in der AK14. Damit hatte sich der Favorit dieser Altersklasse durchgesetzt, doch Heider hatte mehr Gegenwehr als man hätte erwarten können. Nach Runden von 75 und 72 ging er mit fünf Schlägen Vorsprung in die finale Runde vor Mattis Bürkle (Neuhof, 75-77) und sechs Schläge vor Matteo Landmann (Neuhof, 76-77). Landmann kam nach Loch 14 immerhin bis auf zwei Schläge an Heider heran und machte die Meisterschaft damit nochmals spannend. Doch am Ende blieb Heider souverän und sicherte sich mit einer 76 die Meisterschaft. Landmann holte sich mit einer 73 in der letzten Runde die Silber-Medaille. Bronze gewann Moritz Subtil, der damit das Neuhöfer Podium komplettierte. Subtil hatte Runden von 81, 74 und 75 gespielt.
Ergebnisse Jungen AK18, 16 und 14

Mädchen AK18: Bei den Mädchen hatte sich die amtierende Hessenmeisterin der Damen, Isabel Morato Brede (Kassel), nach dem ersten Tag, an dem 36 Löcher gespielt wurden, mit -4 an die Spitze des Feldes gesetzt. Auf dem Par 72-Kurs in Friedberg unterschrieb sie 69 und 71. Doch in Mila Franz (Frankfurt) hatte die Kasslerin eine Konkurrentin, die nur einen Schlag mehr benötigt hatte. Frenz hatte mit einer 71 begonnen und anschließend eine 70, inklusive eines Hole in One auf Loch 16, nachgelegt. Von Platz 3 ging Johanna Kirch (Frankfurt), die mit einer 68 die beste Turnierrunde abgeliefert hatte aber anschließend eine 77 hinnehmen musste, in die Finalrunde. Die Finalrunde begann spannend, doch an Loch 5 sicherte sich Morato Brede einen entscheidenden Vorteil: Birdie gegen Tripplebogey von Frenz. Selbst drei Birdies in Folge von Frenz auf den Löchern 13 bis 15 brachten die Führung nicht ins wanken, den Morato Brede spielte in dieser Phase ebenfalls zwei Birdies. Mit einer 72 und damit -4 für das Turnier gewann Morato Brede einen weiteren hessischen Titel. Ihre Titel-Bilanz ist beeindruckend, denn es war in den letzten sieben Jahren ihr sechster Titel – womit sie nah dran an der Serie von Moritz Küls ist. Mila Franz sicherte sich mit einer 74 und damit -1 für das Turnier die Vize-Meisterschaft. Bronze holte sich Anouk Heinz (Frankfurt). Heinz hatte 72 und 76 vorgelegt und in der letzten Runde eine starke 70 abgeliefert.

Mädchen AK16: Lilly Wölflick (Neuhof) heißt die Meisterin in der AK16. Fünf Schläge betrug ihr Vorsprung auf Leila Bechtold (Neuhof), die die Silber-Medaille gewann. Bechtold hatte nach Runden von 83 und 74 einen Schlag Rückstand auf Wölflick, die 76 und 80 am ersten Tag gespielt hatte. Bei wechselnden Führungen der beiden Spielerinnen, die in den letzten beiden Jahre jeweils AK14-Hessenmeisterin wurden, blieb es eng und spannend. Nach 12 Löchern lag Bechtold noch einen Schlag vorn, doch Wölflick hielt dem Druck stand und spielte die Back-Nine in Par, während ihre Clubkameradin auf den letzten Löchern Schlagverluste hinnehmen musste. Wölflick sicherte sich den Sieg mit einer 75, Bechtold holte sich mit einer 79 den 2. Platz. Eigentlich hätte es einen Dreikampf geben können, denn Franziska Wörtche (Neuhof) war nach 76 und 81 dran an den beiden anderen. Doch in der dritten Runde lief es nicht bei ihr und sie notierte eine 93. Damit gewann Wörtche trotzdem noch die Bronze-Medaille.

Mädchen AK14: Nach dem ersten Tag waren fünf Spielerinnen innerhalb von nur vier Schlägen. Damit versprach diese Altersklasse die spannendste Entscheidung der letzten Runde. Am Ende war es die klar beste Runde dieser Altersklasse, die über den Sieg entschied. Sophia Leininger (Neuhof) ließ mit einer 73 den Gegnerinnen an diesem Tag keine Chance und bestätigte damit ihr gutes Abschneiden bei den Deutschen Meisterschaften. Leininger hatte zuvor Runden von 80 und 82 ins Clubhaus gebracht und ging damit vom 3. Platz in den Finaltag. Für Leininger ist es nach zwei AK12-Meisterschaften ihr insgesamt dritter Triumph. Die Silber-Medaille sicherte sich Marie Ehret (Frankfurt). Sie brachte Runden von 77, 83 und 81 auf das Leaderboard und sicherte sich damit ihr bisher bestes Abschneiden bei einer Hessenmeisterschaft. Bronze ging an Kristina Rodionova (Bad Vilbel). Sie war auf dem Weg zur ganz großen Überraschung. Mit zwei 82er-Runden war sie zunächst 5., doch nachdem sie nach acht Löchern der Finalrunde bei -1 lag, stand sie kurzzeitig ganz oben. Am Ende wurde es eine 78 und mit Bronze ein toller Erfolg.
Ergebnisse Mädchen AK18, 16 und 14

Jungen AK12: Die AK12 ermittelte die Meister in Friedberg über 36 Löcher. Nach der ersten Runde hatte sich Santiago Rothländer mit einer starken 77 klar vom Feld abgesetzt. Erster Verfolger war Leo Gömbel (Lich, 83). Nach sechs Löchern der zweiten Runde (gestartet wurde auf Loch 10) hatte Gömbel aber bereits den Rückstand aufgeholt und ging seinerseits in Führung. Dieser Vorsprung wuchs bis vier Löcher vor Schluss auf vier Schläge an. Selbst auf das letzte Loch ging Gömbel noch mit zwei Schlägen Vorsprung. Doch hier behielt Rothländer die Nerven und sorgte mit seinem Birdie für die erneute Wende. Gömbel seinerseits musste das Doppelbogey hinnehmen, womit Rothländer an ihm noch vorbeizog. Der Frankfurter notierte eine 85 und gewann dank des starken ersten Tages den AK12-Titel. Gömbel notierte eine 81 und sicherte sich so den 2. Platz. Platz 3 ging an Selim Pekbas (Hanau). Pekbas hatte Runden von 85 und 83 ins Clubhaus gebracht.

Mädchen AK12: Lia Yoon (Frankfurt) hat ihren Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt und das mit einer überragenden zweiten Runde auch sehr deutlich. Zunächst hatte sie ein 80 notiert und damit sich knapp an die Spitze gesetzt. Für eine 12jährige folgte mit einer 76 eine außergewöhnlich starke Runde. Sie baute ihren Vorsprung so auf zehn Schläge aus und hatte den Sieg frühzeitig fest im Blick. Silber holte sich Luisa Krug (Neuhof). Sie hatte eine 82 vorgelegt. In einem engen Feld kam sie damit von Platz 4. Es folgte eine 84 und der Sprung auf Platz 2. Bronze gewann Enna Duong (Frankfurt). Sie notierte Runden von 81 und 86.
Ergebnisse Jungen und Mädchen AK12

News vom 20.09.2026


