Die Belgian International Golf Championship for Boys & Girls U14 ist seit vielen Jahren eine feste Größe im Kalender des Team Hessen. Austragungsort des diesjährigen Wettkampfs war der renommierte Royal Waterloo Golf Club. Die Veranstaltung fand bei perfektem Golfwetter auf einem Platz statt, der in außergewöhnlichem Zustand war und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern optimale Bedingungen bot.
Obwohl die Hessen bereits bedeutende Erfolge feiern konnten – darunter Einzel- und Team-Siege durch Spieler wie Paula Kirner und Moritz Küls – steht für das Team Hessen um Landetrainer Thorsten Walter weniger der Erfolg, sondern vielmehr der Ausbildungsgedanke im Vordergrund. Ziel ist es, talentierten jungen Golfspielerinnen und Golfspielern die Möglichkeit zu geben, sich in einem hochkarätigen internationalen Feld zu behaupten. Der Royal Waterloo Golf Club stellt hierfür mit seiner hervorragenden Turnierorganisation und einem erstklassigen Platz genau die richtigen Voraussetzungen bereit.
In diesem Jahr wurden die sechs teilnehmenden Spielerinnen und Spieler aus Hessen – Coco Li, Romy Sander, Jasper Timmann, Rayk Reinhardt, Mateo Landmann und Philipp Heider – von Landestrainer Toto Walter sowie Physio Serkal Aydin auf die Herausforderungen vorbereiten und während der drei Turniertage zu begleitet.

Im Fokus der jungen Spieler stand natürlich eine möglichst gute Performance, und bei den Mädchen gelang dies besonders der Romy Sander (Frankfurt). Bereits am ersten Tag glänzte Sander mit einer Par-Runde, wobei drei Birdies und einen Eagle auf die Scorekarte wanderten. Nach einer soliden 75er-Runde am zweiten Tag setzte sie am entscheidenden dritten Tag mit einer 70 ein Ausrufezeichen. Drei Birdies notierte sie auf dieser Finalrunde, lediglich am finalen Loch musste sie einen Schlagverlust hinnehmen. Am Ende reichte es trotz hochkarätiger Konkurrenz für einen guten 11. Platz.
Die Qualität des Teilnehmerfelds wurde besonders durch die Ergebnisse der Top-10-Spielerinnen unterstrichen, die das Turnier allesamt mit Scores unter Par abschlossen. Die Siegerin, Elena Leblond aus Frankreich, beeindruckte mit einem überragenden Ergebnis von -13.
Auch bei den Jungen präsentierte sich das Teilnehmerfeld sehr stark, was sich in den niedrigen Scores der Top10 von widerspiegelte – auch hier blieben alle Top10-Spieler unter Par. Es gewann Alan Rode aus Frankreich mit einem Gesamtscore von -11. Mit seiner starken Auftaktrunde, einer vielversprechenden 71, setzte Philipp Heider (Neuhof) gleich zu Beginn ein Ausrufezeichen. Es folgten zwei ordentliche Runden von 77 und 74, die Heider am Ende auf Platz 31 zurückwarfen.
Die übrigen Hessen fanden sich im hinteren Teil des Feldes wieder. Aus Sicht von Landestrainer Toto Walter ist das kein Problem: „Die Spieler konnten Eindrücke und Erfahrung auf einem hohem Niveau sammeln, wie sie es sonst bei uns nicht vorfinden. Dies wird sicherlich auf ihrem weiteren Weg hilfreich sein. So können sie besser einschätzen was noch fehlt, welche Dinge die anderen besser machen und wo der Fokus im Training liegen sollte.“ fasste er die Lehrreiche Woche in Belgien zusammen.

News vom 06.07.2026

