Ben Bradley und Lukas Buller holen mit Birdie am letzten Loch den Sieg
Im Golfclub Georgenthal wurden die Hessischen Vierer Meisterschaften über zwei Runden im Klassischen Vierer ausgetragen. Trotz sonnigem Wetter gestalteten sich die Bedingungen auf dem Par-70-Kurs für die Teilnehmer äußerst anspruchsvoll: Kühle Temperaturen am Morgen, sehr starker Wind, stramme Fahnenpositionen und der fordernde Platz verlangten den Paarungen alles ab.

Die Ergebnisse der ersten Runde spiegeln die Herausforderung wider – ein echtes Top-Ergebnis blieb aus. Sechs Paarungen lagen nach der ersten Runde innerhalb von nur zwei Schlägen und gingen eng beieinander in die zweite Runde. Tom Barzen und Philipp-Noah Nazet starteten nach einer 76 als Führende in den Nachmittag. Sie spielten im Flight mit den aufgrund der niedrigsten Vorgabe favorisierten Frankfurter Paarung Ben Bradley und Lukas Buller. Die Frankfurter startet zwar mit einem Doppelbogey in die zweite Runde, ließen dann jedoch bis Loch 9 starke fünf Birdies folgen. Barzen / Nazet konnten den Anschluss nicht halten und fielen zurück. Die beiden Neuhöfer holten mit einer weiteren 76 am Ende die Bronze-Medaille vor ihren Clubkameraden Luc Eichblatt / Noah Rosenberg (78/76) und den Hof Hausener Jonas Rother / Nikolaj Strätz (78/78).
Bradley / Buller mussten ihren komfortablen Vorsprung auf den Back-Nine mit ein paar Schlagverlusten an George Brewer und Max Berger (Main-Taunus) abgeben. Brewer hatte bereits in den Tagen zuvor mit einer starken 66 auf seinem ehemaligen Heimatplatz Georgenthal auf sich aufmerksam machen können und übernahm mit seinem Partner Berger drei Löcher vor Schluss die Führung. Sechs Birdies hatten die beiden bis Loch 17 gespielt und lagen nach einer 78 am Morgen diesmal bei -1. Doch die zwei Schläge Vorsprung, die sie zu diesem Zeitpunkt auf Buller / Bradley herausgespielt hatten, sollten am Ende nicht reichen. Brewer / Berger mussten ein Doppelbogey auf dem letzten Loch des Tages für eine 71 hinnehmen. Kurze Zeit später drehten Buller / Bradley die Meisterschaft mit ihrem für die Runde achten Birdie zu ihren Gunsten. Sie hatte mit ihrem Birdie-Birdie-Finish ebenfalls eine 71 gespielt und so ihren knappen Vorsprung von einem Schlag verteidigt. Für Buller war es nach 2021 der zweite Titel bei den Hessischen Vierer Meisterschaften, für Bradley nach 2018 und 2019 bereits der dritte Titelgewinn.

News vom 02.05.2025


