Die Hessenmeisterschaften der AK65 wurde in diesem Jahr, gemeinsam mit der AK30 und AK50, im Golfclub Marburg ausgetragen. Der Platz präsentierte sich in einem prima Zustand, doch der Wind machte es den Spielern am zweiten Tag nicht leichter.
Bei den Damen der AK65 war die Titelverteidigern Jane Pfautsch-Chi (Bad Homburg) als klare Favoritin angetreten. Dieser Rolle wurde sie bereits in der ersten Runde gerecht. Mit einer starken 80 auf dem schweren Golfplatz in Marburg hatte sie bereits einen sehr deutlichen Vorsprung. Diesen verspielte sie auch am zweiten Tag nicht uns sicherte sich mit insgesamt 174 Schlägen erneut die Gold-Medaille. Silber gewann vom gastgebenden Golfclub Heidi Nowotny mit Runden von 97 und 90. Die Bronze-Medaille ging mit Runden von 97 und 95 an Ursula Baumann (Eintracht).

Bei den Herren zeichnete sich ein spannender Dreikampf ab. Am ersten Tag lagen Mike Hopper (Winnerod) und Titelverteidiger Roland Kutzner (Seligenstadt) nach einer 79 gleichauf. Suart Ergen (Idstein) lag mit nur zwei Schlägen mehr knapp dahinter. Hopper hatte dabei aufhorchen lassen, als er nach 11 gespielten Löchern bei -2 lag, doch dieses fantastische Ergebnis leider nicht halten konnte. Kutzner und Ergen bestachen auf den ersten 9 Löchern des Finaltages mit höchst solidem Spiel. Kutzner kam mit +2 auf die letzten 9 Löcher. Ergen hatte mit +1 sogar um einen Schlag verkürzen können. Für Hopper lief es hingegen nicht so gut. Doch der Winneröder kam mit einem Eagle an der 5 (der Start war auf Loch 10) nochmals ran. Kutzner hatte zu diesem Zeitpunkt drei Schläge Vorsprung, doch Loch 6 brachte eine neuerliche Wende. Ergen spielte mit einem Chip-In aus 20 Metern ein Birdie, Kutzner hingegen mit einem verlorenen Ball ein Doppelpar – nun war Ergen vorn. Mike Hopper konnte die Lücke zu den beiden Führenden nicht mehr schließen und gewann am Ende mit 79 und 85 Bronze. Auf dem letzten Loch deutet vieles neuerlich auf ein Führungswechsel. Ergen hatte seinen Schlag zur Fahne im Teich versenkt. Sein anschließender Pitch landete zwei Meter von der Fahne. Doch Kutzner vergab mit einem nicht optimalen Chip und einem nicht gelochten Putt seine Par-Chance. Damit hatte Ergen doch noch die Chance am letzten Loch seinen Vorsprung ins Ziel zu bringen – und der Idsteiner, der die beiden so stark ums Grün war, lochte nervenstark ein. Damit holte er nach der Bronze-Medaille im Vorjahr mit 81 und 80 Schlägen den Sieg in der AK65. Roland Kutzner hatte 79 und 83 ins Clubhaus gebracht und gewann die Silber-Medaille.

News vom 07.06.2026


