Die Sieger der Hessenmeisterschaften der AK50 waren in diesem Jahr eine Klasse für sich und holten mit deutlich Vorsprung ihre Titel. Gespielt wurde über 36 Löcher im Golfclub Marburg, der sich in einem prima Zustand präsentierte.
Bei den Damen deuteten die Ergebnisse des ersten Tages auf einen spannenden Ausgang hin, lagen die Favoritinnen doch sehr eng beieinander. Stephanie Kiefer (Kronberg) und Britta Schneider (Neuhof) hatten eine 77 gespielt, Anja Lundberg (Neuhof) lag nur drei Schläge zurück. Doch Kiefer, die als Titelverteidigerin angetreten war, spielte sich bald einen Vorsprung heraus, den sie stetig vergrößerte. Trotz eines Doppelbogeys auf ihrer letzten Spielbahn brachte sie eine ganz starke 73 ins Clubhaus und sicherte sich damit ihren insgesamt 6. Titel in dieser Altersklasse. Die Entscheidung um die Silber-Medaille fiel zwischen den beiden Neuhöferinnen, die im Vorjahr gemeinsam auf Platz 2 landeten, erst auf dem letzten Loch. Britta Schneider behielt mit einem Par die Nerven, spielte eine 79 und blieb damit einen Schlag vor ihrer Clubkameradin Anja Lundberg, die eine 77 ins Clubhaus brachte. Schneider gewann somit erneut Silber und Lundberg diesmal Bronze.

Bei den AK50-Herren ging Thomas Biermann (Frankfurt) nur einen Schlag hinter dem Führenden Gerald Ulbricht (Kronberg) in den zweiten Tag. Biermann übernahm mit zwei Birdies direkt die Führung. Vier teils unglücklichen Bogeys ließ der Frankfurter von Loch 7 bis 11 vier Birdies folgen. Damit hatte er alle Hoffnungen der Konkurrenten im Keim erstickt und spielte die Führung solide zu Ende. Nachdem der Frankfurter im letzten Jahr noch im Stechen unterlegen war, sicherte er sich in diesem Jahr mit einer Par-Runde am zweiten Tag und sieben Schlägen Vorsprung überlegen seinen ersten Titel in der AK50. Die beiden übrigen Medaillen waren eine Familien-Angelegenheit der vom Hagen Brüder. Auf Platz 2 schob sich nach einer 76 am ersten Tag Marc vom Hagen (Bad Nauheim) vor. Er hatte am windigen zweiten Tag eine 77 folgen lassen. Damit verwies er seinen Bruder Thomas vom Hagen (Bad Nauheim), der Runden von 75 und 79 spielte, um einen Schlag auf den 3. Platz.

News vom 07.06.2026


