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Hessenmeisterschaften 2020

im Golfpark Rosenhof (01. - 02.08.2020) / Par 72

Marie Coors und Christopher Sacher sind Hessenmeister 2020

Nach den HGV Vierermeisterschaften konnten nun binnen einer Woche mit den Hessenmeisterschaften der Damen und Herren bereits die zweite Meisterschaft nachgeholt werden, die coronabedingt verschoben werden musste. Allerdings mussten bei der Austragung die Regelungen des Landes Bayern berücksichtigt werden, da der Austragungsort, der Golfpark Rosenhof, auf bayerischem Grund liegt. So waren leider keine Zuschauer und keine Caddies erlaubt, die das gute Spiel der Teilnehmer hätten beobachten dürfen.

Marie Coors
Bereits nach der ersten Runde zeichnete sich bei den Damen ein Zweikampf zwischen Johanna Grumann (Hanau) und Marie Coors (Frankfurt) ab. Die 16jährige Johanna hatte bereits 2017 den Titel gewonnen, Marie diesen in den letzten fünf Jahren immerhin drei Mal. Grumann setzte sich an Tag 1 mit einer 69, wobei lediglich ein Bogey auf die Scorekarte gelangte, an die Spitze. Corrs folgte mit einer 70. Dahinter entwickelte sich zwischen den beiden Neuhöferinnen Antje Heissel und Anja Lundberg ein weiterer Zweikampf um Platz 3. Beide hatten mit einer 74 begonnen. Lundberg ließ eine starke 70 folgen und nahm Heissel damit einen Schlag ab. Doch Heissel konterte ihrerseits mit einer 70 in Runde 3, womit sie wie schon im Vorjahr Bronze gewann.

Das Duell um die Meisterschaft blieb auch nach Runde 2 spannend. Johanna hatte zwar nach 16 Löchern der zweiten Runde vier Schläge Vorsprung, doch Coors nahm der jungen Hanauerin mit einem Birdie-Birdie-Finish drei davon auf den letzten beiden Löchern wieder ab. Somit blieb es vor der Finalrunde bei dem knappen 1-Schlag-Vorsprung von Grumann.
Die Damen begannen die dritte Runde auf Loch 10. Marie Coors zog mit einem Birdie an Loch 11 bereits früh gleich, Johanna Grumann wiederum gelangen zwei Birdies auf den Löchern 16 und 17, während Coors ihre Chancen zu dieser Zeit nicht nutzte. Doch das sollte sich ändern. Nach einem Monster-Drive auf der 18 und einem Eisen 8 auf das Grün des Par 5 Loches, kam Coors mit einem Birdie wieder auf einen Schlag ran. Nun ließen es die beiden Damen so richtig krachen. Coors spielte drei weitere Birdies auf den Löchern 1, 2 und 3, Grumann zog mit Birdies auf den Löchern 3 und 4 wieder gleich. Mit einem weiteren Birdie auf Loch 6 ging die Frankfurterin dann 6 unter Par und erneut einen Schlag in Führung. Auf Loch 7 sollte dann eine kleine Vorentscheidung fallen. Coors nutzte zwar eine weitere Birdie-Chance nicht, doch Grumann ging ihren Putt etwas zu aggressiv an und musste mit einem 3-Putt das erste Bogey der beiden auf dieser Runde überhaupt hinnehmen. Damit lag Marie erstmals zwei Schläge in Führung, was sie sich nicht mehr nehmen ließ. So war das Doppelbogey auf der 18 von Grumann nicht mehr entscheidend. Die junge Hanauerin holte sich mit gutem Golf bei -4 für das Turnier die Silber-Medaille. Marie Coors wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann die Hessenmeisterschaften mit -8 und einer ganz starken 66 in der Finalrunde. Für Coors war es der vierte Titelgewinn, womit sie mit Rekordmeisterin Ursula Beer gleichzog.

Antje Heissel, Marie Coors, Johanna Grumann

Christopher Sacher
Nach der ersten Runde hatte sieben Herren ein Ergebnis unter Par. Allerdings lagen diese sieben Spieler auch nur durch einen Schlag getrennt, so dass es einen spannenden zweiten Tag versprach. In der Vormittagsrunde des zweiten Tages brachte Ludwig Schäfer (Neuhof) den besten Score ins Clubhaus. Er begann seine Runde auf Bahn 10 und lag nach 7 gespielten Löcher bei +1. Doch auf den nächsten sechs Löchern folgten fünf Birdies zu einer 68. Damit lag er bei -5 in Führung. Christopher Sacher (Braunfels) lag nach zwei 70er-Runden nur einen Schlag zurück. Nach einer 70 und einer 72 war Daniel Tack (Winnerod) mit den beiden im Leader-Flight der letzten Runde. Mit -1 durften sich Gunar Petersen (Frankfurt) und Titelverteidiger Thibault Junak (Main-Taunus) noch Hoffnungen machen. Doch der erst 17jährige Christopher Sacher sorgte gleich zu Beginn der Finalrunde erstmal für klare Verhältnisse. Er begann seine Runde mit vier Birdies und lag damit bei -8. Als Schäfer dann noch ein Bogey auf der 7 unterlief, war er vier Schläge in Führung. Zu diesem Zeitpunkt hatte Junak mit -3 mit Schäfer gleichgezogen und Petersen lag mit -2 in Lauerstellung, doch Platz 1 war zunächst in weite Ferne gerückt. Tack, der mit zwei Birdies begann, war nach einem Tripplebogey auf Loch 7 aus dem Rennen. Doch es hätte nochmals spannend werden können. An der 10 gelang Schäfer ein Birdie und Sacher musste an der 11 ein Bogey hinnehmen. An der 12, einem 190 Meter Par 3 Loch lag Schäfer wieder zum Birdie und Sacher hatte eine unangenehme Bunkerlage. Doch Sacher befreite sich nervenstark mit einem Sandy-Par, während Schäfer das Birdie vergab. Direkt danach holte sich Sacher an der 13 mit einem Birdie seinerseits wieder einen beruhigenden 3-Schläge-Vorsprung. Anschließend spielte der jungen Braunfelser die Runde erstaunlich gelassen und routiniert mit Pars zu Ende. Petersen war ebenfalls bei -4 nach 15 Löchern, doch der Frankfurter verlor noch drei Schläge auf den letzten Löchern und somit die Chance auf das Podium. Besser machte es der Titelverteidiger Thibault Junak. Mit drei Birdies auf den Löchern 16, 17 und 18 und einem Platzrekord von 66 kam er dem späteren Sieger nochmals sehr nahe, doch diesmal reichte es "nur" zu Silber. Für Christopher Sacher, der überhaupt erst zum zweiten Mal bei den Hessenmeisterschaften antrat, war es der erste große Sieg auf Landesebene. Ludwig Schäfer belegte mit einer 71 und -6 für das Turnier wie im Vorjahr Platz 3.

Thibault Junak, Christopher Sacher, Ludwig Schäfer

Im Rahmen der Hessenmeisterschaften wird traditionell auch der Hessenpokal ausgespielt. Hier treten vier Spieler aus einem Club an, wobei die drei besten Ergebnisse der Samstag-Runde gewertet werden. Den Sieg holte sich wie im Vorjahr das Frankfurter-Quartett. In der Addition blieben Marie Coors, Tim Opderbeck, Maximilian Hirsch und Malte von Blankenfeld Par, während der Verfolger aus Neuhof zwei Schläge mehr benötigte.

Team Frankfurt

Dr. Gutamnn Habig, Präsident des Hessische Golfverbandes, verfolgte die letzte Runde der Meisterschaft auf dem Platz und bedankte sich anschließend beim Austragungsort und allen Helfern des Turniers für die reibungslose und gute Durchführung.

News vom 02.08.2020


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