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Hessen räumt bei der DM der AK50 und 65 ab
Kaufmann, Kiefer und Sachs werden Deutscher Meister


Stefan Sachs
Die Herren der AK50 und AK65 spielten ihre Meister über drei Runden im Golfclub Hamburg aus. Der traditionsreiche Platz zeigte sich in bestem Zustand und war wie so oft auch durch den Wind schwer zu spielen. Schon fast sensationell kam Stefan Sachs (Kassel) mit diesen Bedingungen am besten zu recht und holte sich mit seinem Sieg in der AK50 erstmals einen nationalen Titel. "Ich habe alle 3 Runden gut gespielt und die Bälle glatt getroffen" urteilte der Kassler nach seinem Sieg überglücklich. Nach Runden von 72 und 73 bei Par 71 startete er die Finale-Runde von Platz 3. Seine Mitspieler waren die großen Favoriten Martin Birkholz (Krefeld) und Christian Sommer (Hubbelrath). Birkholz ging als Führender auf die Runde, doch mit einem Zwischenspurt mit zwei Birdies und einem Eagle übernahm Sommer die Führung. Da hatte eigentlich keiner mehr Stefan auf der Rechnung, der zu allem Überfluss ein 3-Putt-Bogey auf Loch 7 und ein weiteres Bogey auf der 8 hinnehmen musste. Doch Stefan Sachs hatte an diesem Tag einen Plan mit dem Wind und den schwierigen Bedingungen umzugehen. Er spielte weiterhin mutig auf die Fahnen und blieb dabei geduldig, was sich an den Löchern 11 und 12 mit Birdies auszahlte. Während Sommer Schläge liegen ließ, gelang dem Hessischen AK50-Meister des Jahres 2016 ein weiteres Birdie auf der 15. Zwei Schläge betrug sein Vorsprung auf der 16, einem Loch bei dem er die Runden zuvor durchaus Probleme hatte. Doch er hatte seine Nerven bestens im Griff und schlug ein tolles Holz 3 auf diesem kniffligen Abschlag mitten auf das Fairway. Drei Pars zum Schluss brachten eine 70, die beste Runde des Tages und den Sieg mit 2 Schlägen vor Birkholz.


Stephanie Kiefer
Die Damen trugen ihre Meisterschaft in Nürnberg aus. Fast möchte man sagen "endlich", als Stephanie Kiefer (Kronberg) als Siegerin der AK50 feststand. Sie hatte bereits mehrfach bei der DM und der IAM der AK50 im Leader-Flight gestanden, doch für die erfahrene Nationalspielerin aus Kronberg wurden es am Ende immer "nur" Platzierungen. In Runde eins hatte Stephie nach eigener Aussage noch etwas die Handbremse drin, rettet aber eine 78 ins Ziel. Runde 2 lief dann schon viel besser und mit etwas Glück und einer starken 73 auf den schwierigen Nürnberger Platz übernahm sie die Führung. "Die 3. Runde war am besten, ich habe meine besten Schläge gemacht" urteilte die Kronbergerin, der es sichtlich Spaß gemacht hat. Diesmal zog sie ihr Spiel durch und baute ihre Führung Loch um Loch aus und kam erneut mit 73 Schlägen ins Clubhaus. Mit 10 Schlägen Vorsprung hatte sie die Konkurrenz auch mehr als sicher im Griff und konnte so "endlich" den ersehnten Titel in der AK50 feiern.

Den hessischen dreifach Erfolg machte Marion Kaufmann (Neuhof) mit ihrem Sieg bei den AK65 Damen perfekt. Von der ersten Runde an lag Marion in Führung. Zudem konnte sich die Neuhöferin von Runde zu Runde steigern. 86, 85 und eine 83 wanderten auf die Scorekarte, womit sie den Titel mit 5 Schlägen Vorsprung für sich verbuchen konnte. Claudia Rassmann (Frankfurt) startete in dieser Konkurrenz nicht so gut in das Turnier. Aber mit ihrer zweiten und dritten Runde verbesserte sie sich noch bis auf Platz 3 und sicherte sich so Bronze.

Die Damen konnten zusätzlich noch drei weitere Top10-Platzierungen erspielen: Helga Rösler (Biblis) holte Platz 9 in der AK65, Daniela Schusta (Spessart) und Britta Schneider (Neuhof) wurden geteilte 10. in der AK50.

Damit basteln die hessischen Damen an ihrer Siegesserie bei Deutschen Meisterschaften bei den Erwachsenen weiter: die letzten 5 ausgespielten Titel (Coors bei der IAM der Damen 2017, Fünfstück bei der DM 2017 und Kirner bei der DLM 2018) gingen alle nach Hessen ...

News vom 20.05.2018

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